Alternativlos: Die Visitenkarte

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Visitenkarten sind ideale Werkzeuge der individuellen Kundenansprache. Allerdings müssen sie optisch wie haptisch auf den Empfänger einen positiven Reiz ausüben. (Bild © visioneblu)

Die Visitenkarte zählt nach wie vor zur Grundausstattung jedes Unternehmers: Die kleine Karte wird im beruflichen Kontext bei jedem Erstkontakt einem Gesprächspartner überreicht. Mit gutem Grund: Sie ist Informationsgeber und Werbebotschaft, sie gilt als Aushängeschild eines Unternehmens. Darum ist es für Existenzgründer und Jungunternehmer sinnvoll, sich mit diesem Thema früh auseinanderzusetzen. Wir haben für Sie ein paar wichtige Gesichtspunkte zusammengestellt.

Folgende Situation: Sie sind völlig eingebunden und im absoluten Stress der Gründungsphase. Denn in einem Monat wollen Sie an den Markt. Ausgerechnet jetzt erhalten Sie die Einladung zu einer Netzwerkveranstaltung. Die örtliche Wirtschaftsförderung lädt ein. Das ist für jeden Gründer eine willkommene Chance zur Präsentation und somit eine echte Pflichtveranstaltung. – Gleich das erste Gespräch läuft ausgezeichnet. Gegenseitiges Interesse an einer zukünftigen geschäftlichen Zusammenarbeit entsteht – doch dann will der Gesprächspartner die Visitenkarten tauschen…
Jetzt sind drei Szenarien denkbar:

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Top oder Flopp? Für den ersten Eindruck erhalten Sie grundsätzlich keine zweite Chance. Verwenden Sie daher die nötige Sorgfalt auf alle Kriterien einer guten Visitenkarte. (Bild © visioneblu)

1. Sie haben noch keine Visitenkarte und kritzeln handschriftlich Ihre Telefonnummer auf einen alten Kassenbon aus Ihrem Portemonnaie. Das ist kein Drama. Jeder Geschäftspartner wird das verzeihen, denn Sie genießen „Welpenschutz“. Schließlich sind Sie noch Anfänger.

2. Mit feuchten Händen und leicht verlegen überreichen Sie Ihre Visitenkarte. Etwas kleinlaut erklären Sie, dass die Druckfarben leider schnell verwischen und die Telefonnummer einen Zahlendreher aufweist. Den haben Sie aber mit Kuli korrigiert, ergänzen Sie. Diese Visitenkarte ist das Ergebnis einer Nachtschicht am PC. Das günstige Angebot einer Online-Druckerei hatte Sie überzeugt. Es ist eben Ihre vorläufige Visitenkarte – nur damit Sie schon einmal eine haben.

3. Selbstbewusst überreichen Sie Ihre Visitenkarte. Ihr Gesprächspartner nimmt Sie anerkennend entgegen. Damit hatte er nicht gerechnet. Sie hatten zwar bereits im Gespräch einen guten Eindruck hinterlassen, doch nun wird dieser durch Ihre professionelle Visitenkarte noch weiter gefestigt. Auf diesen ersten Kontakt werden Sie setzen können.

Die Frage ist also, ob Sie als kompetenter Geschäftspartner oder als Neuling angesehen werden wollen. Nein, eigentlich ist das keine Frage. Nutzen Sie also diese erste und unwiederbringliche Chance und punkten Sie sofort. Denn:

Der erste Eindruck zählt!

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Überlassen Sie bei Ihrer Visitenkarte nichts dem Zufall: Das Zusammenspiel von Format, Material, Druck, Layout und Text bestimmt letztlich über die von Ihnen angestrebte Wirkung. (Bild © visioneblu)

Wie Ihre Website auch, so dient die Visitenkarte vordergründig der Information zur Kontaktaufnahme. Wofür interessiert sich Ihr Gegenüber? In erster Linie natürlich für Ihren Namen. Die Visitenkarte gibt ihm die Möglichkeit, sich Ihren Namen schon während des Gesprächs einzuprägen. Jeder kennt die Situation: Ein nur einmalig gehörter Name ist schwierig abzuspeichern. Doch gerade das verschafft Pluspunkte. Jemanden mit seinem (korrekt ausgesprochenem) Namen zu begrüßen oder zu verabschieden, gilt in unserer Gesellschaft als höfliche Verpflichtung. Über den Namen hinaus sind Ihre Position, der Firmenname sowie die wesentliche Kontaktdaten wichtig.

Alle Daten stehen also auf Ihrer Visitenkarte. Zu einer wirklich guten Visitenkarte wird sie aber erst, wenn weitere Aspekte berücksichtigt werden und wenn sie hundertprozentig Ihrem Marketing dient. Letztlich spiegelt die Visitenkarte Ihr gesamtes Unternehmen wieder. Ein Firmenlogo sowie die Einhaltung Ihres Corporate Designs (CD) senden visuelle Botschaften und steigern den Wiedererkennungswert. Unterstützt durch Ihren Slogan oder Claim könnte dieser Effekt auf Textebene weiter verstärkt werden. Wenn jetzt das Format, die Haptik des Papiers, die Qualität des Drucks und alle grafischen Aspekte in Bezug auf Ihre Corporate Identity (CI) übereinstimmen, wird Ihre Visitenkarte bei vielen Gesprächen als nützlicher Türöffner funktionieren können.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Andreas Goedde

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